Eine Bank in Osteuropa wollte, dass ihre internen Teams Umgebungen und Managed Services so bekommen wie aus einer Public Cloud — per Knopfdruck statt per Ticket — ohne dass etwas das Haus verlässt. Geliefert wurde eine vollwertige Self-Service-Private-Cloud, integriert mit dem eigenen Keycloak und dem vorhandenen Ceph-Speicher, mit RBAC je Tenant, selbst verwalteten Netzwerkzugriffen, Backup-Policy und schwellwertbasierten Alarmen. Drei Monate vom Integrationsbeginn bis zur Produktion.
Über das Projekt
Der Kunde ist eine Bank, die eigene Infrastruktur für ihre Engineering-, Daten- und Produktteams betreibt. Der Druck kam von innen, nicht vom Markt: Teams wollten Umgebungen, Datenbanken und Services auf Abruf — und alles, was sie wollten, musste beantragt, genehmigt und von Hand bereitgestellt werden. Die Lieferung stockte an der Infrastruktur-Warteschlange, und das Infrastrukturteam verbrachte seine Zeit mit wiederkehrendem Provisioning statt mit der Plattform.
Nichts durfte das Haus verlassen, und nichts durfte an den bestehenden Kontrollen vorbeiführen: Identity, Storage, Audit und Backup waren bereits geregelt und geprüft. Eine Cloud, die sie ignoriert, wäre eine zweite Kontrollebene, die man vor einer Aufsicht verteidigen muss — schlimmer als das Problem, das sie löst.
Ziele
- Internen Teams eine vollwertige Cloud-Erfahrung geben: Managed Services und fertige Umgebungen auf Abruf.
- Bestellen so einfach machen, dass es kein Runbook braucht, und Berichte so einfach, dass Ressourcenverbrauch je Service und je Nutzer ein Klick ist.
- Teams ihre Netzwerkzugriffe — Firewall, Load Balancer, ACLs — innerhalb ihrer Tenant-Grenze selbst verwalten lassen.
- Backup und Restore unter verwaltete Policy stellen statt unter Erfahrungswissen.
- Monitoring global und je Tenant, mit Schwellwert-Alarmen über Telegram und SMTP.
- Integration mit dem, was die Bank bereits betreibt: Keycloak für Identity, RBAC global und je Tenant, externes Ceph für Storage.
Lösung
Eine Self-Service-Cloud-Plattform, als Produkt geliefert und in die bestehenden Kontrollen der Bank integriert statt daneben gestellt.
Plattform-Komponenten. Managed Services per Knopfdruck; Monitoring plus Audit-Trail der Nutzeraktionen; eine öffentliche API für die programmatische Nutzung; eine Weboberfläche für alle anderen; und eine Billing-Oberfläche, die Verbrauchsberichte je Service und je Nutzer erzeugt — interne Leistungsverrechnung statt Rechnungsstellung, aber dieselbe Mechanik.
Mandantenfähigkeit als Kontrollgrenze. Jedes Team bekommt einen Tenant mit eigenen Quotas, eigenem RBAC, eigener Netz-Policy und eigenen Monitoring-Schwellen. Was ein Team innerhalb seines Tenants tut, tut es ohne zu fragen; was die Grenze überschreitet, bleibt beim zentralen Engineering. Diese Linie macht Self-Service in einer regulierten Organisation überhaupt vertretbar.
Integration statt Ersatz.
- Keycloak — die eigene Instanz der Bank bleibt maßgeblich; die Plattform bildet vorhandene Gruppen und Rollen auf Plattformrollen ab.
- Ceph — das bestehende externe Cluster dient als Storage, mit seiner Kapazitätsplanung und Betriebshistorie.
- RBAC — global und innerhalb jedes Tenants durchgesetzt, konsistent mit der bestehenden Zugriffsprüfung.
Ergebnisse
- Eine funktionierende Plattform zur Verwaltung von Cloud-Services, drei Monate nach Integrationsbeginn produktiv.
- Das bestehende Keycloak integriert, mit Mapping von Gruppen und Rollen auf Plattformrollen — eine Identität, ein Prüfprozess.
- Das bestehende externe Ceph als Plattform-Storage angebunden.
- Teams verwalten Netzzugriffe, Backups und Monitoring-Schwellen in ihren eigenen Tenants; das zentrale Engineering verantwortet die Grenzen.
- Schulung und Begleitung des Bankteams, mit L3-Support im Rücken.
Warum dieser Fall zählt
Self-Service, mit dem eine Aufsicht leben kann
Freiheit im Tenant, Kontrolle an der Grenze. Teams stehen nicht mehr für Firewall-Regeln an, ohne dass jemand den Audit-Trail verliert.
Identity und Storage bleiben
Keycloak und Ceph waren bereits geregelt, geprüft und kapazitätsgeplant. Die Plattform hat sie integriert, statt Konkurrenten daneben zu stellen.
Drei Monate, weil es ein Produkt ist
Die Arbeit war Integration mit den Prozessen der Bank, nicht der Bau einer Cloud aus Teilen. Genau darin liegt der Unterschied im Zeitplan.
Verbrauchsberichte ab dem ersten Tag
Verbrauch je Service und je Nutzer auf einen Klick — die Zahl, nach der eine interne Plattform gefragt wird, sobald sie beliebt ist.
Diese Case Study erscheint anonymisiert (Tier-3-Evidenz): Der Kunde wird über sein Profil beschrieben, nicht über seinen Namen. Eine Kundenreferenz ist unter NDA auf Anfrage möglich — sprechen Sie mit dem Ænix-Vertrieb.
Ænix ist das Team hinter Cozystack — einem CNCF-Projekt (heute Sandbox, Incubating erwartet im Spätsommer 2026), Apache 2.0. Ænix kommerzialisiert es als Ænix Platform in drei Plattformen — Provider und Enterprise — mit den Modulen AI Platform und Developer Self-Service.